Stille Weinprobe

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Stille Weinprobe

Verkosten Sie erlesene Weine, zusammengestellt von unserem Sommelier. Lassen Sie sich von den Aromen der Kostproben in die Welt des Weinbaus entführen und lesen Sie interessante Details zum entsprechenden Wein.

Gerne möchten wir Ihnen vorab die Grundschritte einer Probe vermitteln.
Um einen Wein vollumfänglich zu verkosten, analysiert man diesen in vier Schritten.

Textur | Schwenken Sie Ihr Weinglas in gleichmäßiger Bewegung. Durch die Dynamik betrachten Sie die Dichte der Flüssigkeit. Grundsätzlich gilt: Je mehr und dickflüssiger der Wein an der Glaswand herunterläuft, desto gehaltvoller ist dieser. Ein Kenner spricht von Tränen anstelle von Tropfen.

Farbe I Halten Sie das gefüllte Weinglas vor einen weißen Hintergrund, um die Farbe betrachten.  Für Weißwein gilt je dunkler, desto älter. Jedoch für Rotwein gilt je heller ein Rotwein erscheint, desto älter ist dieser, da sich die Farbpigmente mit fortwährender Lagerung am Boden absetzen. Ähnliche Aussagen geben Rückschluss auf die Intensität. Sehr dunkle Weine stammen meist aus sehr heißen Anbaugebieten.

Optik

Halten Sie Ihre Nase tief ins Glas. Diesen Vorgang wiederholen Sie mehrfach bis alle Nuancen zu erkennen. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen sieben Aromafamilien: floral, pflanzlich, fruchtig, würzig, karamellisiert, rauchig und mikrobiologisch. Bei einer Benennung der tatsächlichen Düfte greift man zu bekannten Gerüchen. Auch diese lassen sich wunderbar in die sieben Familien einordnen.

Geruch

Achten Sie beim Trinken des Weines auf eine gleichzeitige Luftaufnahme, man nennt dies in der vinophilen Sprache "den Wein schlürfen" - anschließend behalten Sie den Wein im Mund. Um die Aromavielfalt zu schmecken, empfiehlt es sich den Wein dabei immer wieder mit der Zunge "durchzukauen". Zuerst wird der Süße-Säure-Eindruck bewertet, bevor sich mit der Zeit die Geschmacksaromen entfalten. Diese werden wieder den sieben Familien der Gerüche zugeordnet.

Geschmack

Notieren Sie Ihren Eindruck.

Bei einer Verkostung macht es stets Sinn sich Notizen zu machen. Nur so lässt sich der Gesamteindruck des Weins abschließend bewerten. Hält der Geschmack, was der Geruch verspricht? Waren die Vermutungen aufgrund der Farbe hinsichtlich Alter und Intensität richtig?

Gesamteindruck

Versuchen. Probieren. Lernen.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie Ihre Weinprobe. Versuchen Sie sich an den beschriebenen Techniken und probieren sich dabei aus. Lernen Sie mit jedem Glas Wein die Aromavielfalt besser kennen.

Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Analyse mit einem "Aroma-Rad" für Weiß- und Rotweine, darauf finden Sie die oben genannten Aromafamilien wieder.

Die Aromareise beginnt

                

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